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Amazon Kindle in groß

Amazon Kindle DXNun ist es offiziell: der neue E-Reader in XL kommt und ist bei Amazon.com vorbestellbar. Kindle DX ist anständig groß, aber nur so dünn wie eine Zeitschrift.

Die Spekulationen darüber, was dieses Gerät für die Printmagazin- und Tageszeitungsbranche bedeuten mag, lassen wir hier mal außen vor. Sicher ist, dass es Bewegung in den Markt der eReader bringen wird. Die Diagonale des Displays hat sich auf 9,7 Zoll vergrößert. Zugleich ist er mit 9,65 mm vergleichsweise dünn und mit 536 Gramm auch nicht zu schwer geraten.

Neben dem Amazon-eigenen Kindle-Format (AZW) unterstützt das Gerät auch PDF, TXT, PRC, MOBI (ungeschützt), MP3 und Audible-Formate. Gerade die Unterstützung des so wichtigen PDF-Formats wurde beim Vorgänger Kindle 2 schmerzlich vermisst. HTML, DOC, RTF, JPEG, PNG, BMP und andere Formate müssen weiterhin konvertiert werden.

Der Preis für das elektonische Helferlein liegt derzeit bei nicht ganz so günstigen 489 US-Dollar.


eReader-User sind älter als gedacht

Vielleicht erklärt das auch das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten Umfrage unter Nutzern des Amazon-eReaders Kindle.  Sie ergab, dass die Hälfte über 50 Jahre, mehr als ein Viertel über 60 Jahre alt sind. Eine andere Zählung auf dem Kindleculture-Blog kommt zu ganz leicht weniger geriatrischen Ergebnissen.

Wer hätte das gedacht? Dabei wird doch dieses Lesegerät, wie alle Digitalspielsachen, als Jugendgadget vermarktet. Ist “Lesen” also eine Kulturtechnik der älteren Generationen? Sind jüngere Leute einfach schon zu sehr TV-, SMS- und Killerspiel-sozialisiert?

Ich denke, das ideale Gadget mit der besten Pubklikumswirkung fehlt noch. Die Idee, Bücher in digitaler Form zu speichern finde ich faszinierend. Dennoch ist mir ein Buch mit Farbabbildungen, in dem ich Anmerkungen machen kann, lieber. Außerdem sind die Preise für elektronische Bücher nicht attraktiv genug. Der Preis für einen eReader und dann noch die eBücher - da ist mir die gedruckte Ausgabe lieber. Da weiß ich, was ich habe.

Eine Intressante Entwicklung kommt im übrigen noch aus China: Der SmartQ 5 - grösser als ein iPhone und in Asien für weniger als 100 Euro zu haben. Und am Ende läuft es wohl doch über den Preis.

Quellen: techfieber, 11k2

Author: Frank Categories: Allgemein, More, Web 2.0
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